Ehingen am Ries

Ehingen am Ries (amtlich Ehingen a.Ries) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen in Bayern.

Geografie

Der Ort liegt am Rand des Nördlinger Rieses und gehört zur Planungsregion Augsburg.

Es existieren die Gemarkungen Belzheim und Ehingen am Ries.

Geschichte

Ehingen am Ries entstand aus einer alemannischen Gründung und gehörte zum Fürstentum Oettingen. Etwa die Hälfte des Dorfes (wie auch der Weiler Erlbach) gehörte der protestantischen Linie dieses Hauses und nahm deshalb im Jahr 1539 den neuen Glauben an. Neben der anderen Dorfhälfte blieb auch der Weiler Niederhofen beim katholischen Glauben. Seit der Reformationszeit ist die Pfarrkirche von Ehingen eine Simultankirche – neben Illschwang in der Oberpfalz eine der wenigen in Bayern. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern.

Die erste schriftliche Erwähnung von Belzheim erfolgte 1053 als Villa Bellesheim. Der Ort gehörte zur Zeit des Alten Reiches fast ausschließlich zum Deutschen Orden.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Belzheim eingegliedert.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

2010 gab es nach der amtlichen Statistik 43 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 334. Es bestanden 42 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.302 ha, davon waren 1.183 ha Ackerfläche.

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