Forheim

Forheim (schwäbisch: Fora) ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

Geografie

Forheim liegt in der Planungsregion Augsburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Forheim, Aufhausen.

Geschichte

1000 v. Chr.: Die Menschen der Urnenfelderzeit bauen eine Wallanlage.

800 v. Chr.: Die Menschen der Hallstattzeit bestatten einen Fürsten in einem Grabhügel am Weilerhungerberg.

400 v. Chr.: Kelten siedeln nahe Forheim.

200: Römer günden einige Gutshöfe im Weilerfeld und ein Gebäude namens „Einsiedel”, dessen Zweck bis heute unbekannt ist.

1144: Forheim wird zum ersten mal in einer Schenkungsurkunde erwähnt.

1153: Eine Urkunde verbindet den Namen „Forheim” mit dem Bistum Augsburg.

13. Jahrhundert: Das Geschlecht der Forren, mit Sitz in Fronhofen, stirbt aus. Der ganze Besitz wechselt an die Grafen von Oettingen, an das Kloster von Neresheim, an die Spät von Vaimingen, an die Herren von Hürnheim und an die von Scheppach.

1295: Heinrich Spät von Vaimingen schenkt dem Kloster Zimmern einen Hof und zwei Lehen zu Voren.

1305: Bischof Andreas von Würzburg schenkt dem Kloster Zimmern ein Gut von 9 Morgen Acker.

1363: Graf Ludwig der Ältere von Oettingen überläßt gegen 15 Mlt. Getreide jeder Sorte den Kirchensatz zu Vore dem Kloster Zimmern. Von nun an bestimmen die Äbtissingen des Klosters Zimmern die Pfarrer.

1364: Einverleibung der Kirche an Kloster Zimmern durch den Bischof von Augsburg.

1540: Der erste evangelische Pfarrer wird berufen. Sein Name: Michael Pferinger (Pfersinger).

1546: Eine Feuersbrunst zerstört das ganze Dorf mit Kirche und Pfarrhaus bis auf einige Häuser.

1557: Endgültiger Übertritt zum Protestantismus

1628: Aufgrund des dreißigjährigen Krieges finden andauernd Einquartierungen statt; mehrere Plünderungen – die Einwohner fliehen größtenteils nach Nördlingen. Über die letzten zehn Jahre des dreißigjährigen Krieges fehlen Aufzeichnungen.

1638: Nur noch drei Haushaltungen existieren (auf dem Jungbauerhof ein alter Mann und in der Nähe eine alte Frau).

1796: Die kaiserlichen Truppen unter General Montescuculi lagern im Weilerfeld. Es kommt zum Zusammenstoß mit französischen Truppen unter General Moreau. Ein Gewitter vermeidet eine Schlacht, da es noch nicht möglich ist, bei Regen zu schießen. Die Kaiserlichen ziehen ab und verwüsten Forheim. Im Anschluss plündern die Franzosen Forheim. 1806: Forheim wird in das bayerische Königreich eingegliedert.

1819: 18 Häuser brennen ab.

1911: Der Bau einer Wasserleitung wird geplant.

1923: Die Haushalte werden an das Stromnetz des Überlandwerkes Ellwangen angeschlossen.

1956: An Weihnachten gibt es zum 1. Mal in jedem Betrieb fließendes Wasser. Die Flurbereinigung dauert bis 1966.

1959: Die Ortskanalistation und die erste biologische Kläranlage im Kreis Nördlingen werden gebaut.

1975: Der Kindergarten wird eingeweiht.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Aufhausen eingegliedert.

Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 21 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 216. Im verarbeitenden Gewerbe gab es sechs, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 52 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.162 ha, davon waren 870 ha Ackerfläche und 291 ha Dauergrünfläche.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Forheim aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>