Fünfstetten

Fünfstetten ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Wemding.

Geografie

Fünfstetten liegt in der Region Augsburg in der hügelreichen Landschaft zwischen Schwäbischer Alb und Fränkischer Alb auf dem östlichen Rand des Rieskraters (Nördlinger Ries).

Gemeindeteile sind:[2]
Asbacherhof, Biberhof, Fünfstetten, Heidmersbrunn, Ingershof, Mittelwegerhof, Nußbühl, Obere Beutmühle, Rothenbergerhof und Untere Beutmühle.

Geschichte

Zwischen 1057 und 1075 weihte hier Bischof Gundekar II. von Eichstätt eine dem hl. Dionysius gewidmete Kirche. Fünfstetten war im Mittelalter Adelssitz unter der Graisbacher Herrschaft. Im Jahr 1233 wird ein Herr von Fünfstetten erwähnt. Im 14. Jahrhundert erwerben die Herren von Wemding hier Besitz. Der Ort war Sitz einer geschlossenen Hofmark, die 1505 zum neugebildeten Fürstentum Pfalz-Neuburg kam. Die Einführung der Reformation 1554 wurde vom Landesherrn Pfalzgraf Ottheinrich angeordnet. Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm verfügte 1618 für Fünfstetten die Rekatholisierung. Die Hofmark gehörte von 1762 bis 1810 den Freiherren von Rehlingen. Seit der Vereinigung der wittelsbachischen Lande 1777 gehört Fünfstetten zum Kurfürstentum Bayern. 1810 gelangte die Hofmark Fünfstetten zusammen mit dem nahe gelegenen Otting durch Kauf an Karl Friedrich Stephan von Schönfeld, der 1817 zum Grafen von Otting-Fünfstetten erhoben wurde. Karl Friedrich Stephan war ein außerehelicher Sohn von Friedrich Michael von Pfalz-Birkenfeld und Halbbruder von König Maximilian I. Joseph (Bayern); sein Nachfolger Maximilian Josef Graf von Otting-Fünfstetten verkaufte seine Besitzungen an den Fabrikbesitzer Oskar Kürzel.

Verkehr

Knapp östlich von Fünfstetten verläuft die Bahnstrecke Nürnberg–Augsburg. Der Ort ist über die Kreisstraße DON 20 und Gemeindeverbindungsstraßen an die umliegenden Ortschaften und die ca. 5 km im Osten liegende Bundesstraße 2 angeschlossen.

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