Hainsfarth

Hainsfarth ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Oettingen in Bayern.

Geographie

Hainsfarth liegt knapp außerhalb des Nördlinger Rieses in der Planungsregion Augsburg, ca. 1,5 km nordöstlich von Oettingen in Bayern. Zwischen den beiden Orten fließt die Wörnitz. Die Staatsstraße St 2216 durchquert den Ort und verbindet ihn mit der Bundesstraße 466.

Zu Hainsfarth gehören folgende Ortsteile: Wornfeld mit 26 Einw., Hefehof mit 2 Einw., Kreuzhof mit 7 Einw., Aumühle mit 7 Einw., Fürfällmühle mit 3 Einw., Hasenmühle mit 5 Einw., Ziegelhütte mit 6 Einw., Bahnposten mit 2 Einw. und Leprosenhaus.

Es existieren die Gemarkungen Hainsfarth und Steinhart.

Geschichte

Hainsfarth wird in den Schenkungsverzeichnissen des Klosters Fulda genannt. Diese beziehen sich auf die Zeit um das Jahr 800. Zur Zeit des Alten Reiches war das Dorf zwischen folgenden Landesherrschaften aufgeteilt: Domkapitel Eichstätt, Deutscher Orden, Markgrafschaft Brandenburg, Fürstentum Oettingen-Oettingen und Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Hainsfarth lag im sogenannten Sicherungsdistrikt zwischen Oettingen und dem preußischen Fürstentum Ansbach. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Hainsfarth beherbergte im 19. Jahrhundert die größte jüdische Gemeinde in Schwaben. Erst 1942 wurden die letzten jüdischen Einwohner von Hainsfarth deportiert und ermordet. Noch heute sind die restaurierte Synagoge und der jüdische Friedhof erhalten.

Eingemeindungen

Am 1. Januar 1976 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Steinhart eingegliedert.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Nach der amtlichen Statistik gab es 1998 im produzierenden Gewerbe 62 und im Bereich Handel und Verkehr 49 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 527. Im verarbeitenden Gewerbe gab es fünf, im Bauhauptgewerbe vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 57 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.071 ha, davon waren 782 ha Ackerfläche und 282 ha Dauergrünfläche.

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Hainsfarth aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>