Münster

Münster ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Geografie

Münster liegt in der Planungsregion Augsburg.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Münster.

Zur Gemeinde Münster gehören die Orte Hemerten und Sulz.

Nachbargemeinden

Geschichte

Münster gilt als Gründung irisch-schottischer Mönche. Es gehörte später zum Rentamt München und zum Landgericht Rain des Kurfürstentums Bayern. Bis zur Säkularisation 1803 war das Zisterzienser-Kloster Niederschönenfeld wichtigster Grundherr im Ort. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die selbstständige Gemeinde Münster. Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Münster zum Landkreis Neuburg an der Donau und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen.

Abtretungen

Die Gemeinde Münster trat am 1. Mai 1978 die Ortsteile Altenbach und Königsbrunn an das südlich angrenzende Thierhaupten (Landkreis Augsburg) ab.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 14 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 357. Sowohl im verarbeitenden Gewerbe als auch im Bauhauptgewerbe gab es einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 37 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.046 ha, davon waren 845 ha Ackerfläche. Die Gemeinde hat sich wirtschaftlich zu Beginn des 21. Jahrhunderts sehr positiv entwickelt, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten am Arbeitsort stieg von 31 im Jahr 2000 auf 208 im Jahr 2010. Beschäftigte am Wohnort sind 2010 in der Statistik mit 494 ausgewiesen.

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