Niederschönenfeld

Niederschönenfeld ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Rain.

Gemeindeteile

  • Gemarkung und Pfarrdorf Feldheim mit dem Weiler Wörthen und der Einöde Lechbrücke
  • Hauptort, Gemarkung und Pfarrdorf Niederschönenfeld mit der Einöde Hunzenhof

Geschichte

Feldheim und Niederschönenfeld gehörten zum Herrschaftsbereich der Grafen von Lechsgemünd-Graisbach. Der Graf Berthold III. stiftete im 13. Jahrhundert das örtliche Kloster Niederschönenfeld, zu dessen Hofmark vom 15. Jahrhundert bis zur Säkularisation in Bayern 1803 die beiden Orte gehörten. Während des Dreißigjährigen Kriegs wurde das Kloster zerstört, für den Wiederaufbau der Klostergebäude und die Verbesserung der wirtschaftlichen Verhältnisse sorgte die Äbtissin M. Euphemia Fatiga, die deshalb als zweite Klostergründerin gilt. Ihr persönliches Wappen zeigt eine gekrönte Meerjungfrau, die zusammen mit dem Wappen des Grafen Berthold III. und drei Kornähren das Gemeindewappen bildet. Die Ähren stehen für Feldheim, wo die meisten Handwerker und Tagelöhner des Klosters angesiedelt waren und zusätzliche kleine Bauernanwesen betrieben.
Bis zum 1. Juli 1972 gehörte Niederschönenfeld zum Landkreis Neuburg an der Donau und wurde dann im Zuge der Gebietsreform in Bayern dem Landkreis Donau-Ries zugeschlagen, der bis zum 1. Mai 1973 die Bezeichnung Landkreis Nördlingen-Donauwörth trug.

Eingemeindungen

Die heutige Gemeinde Niederschönenfeld entstand am 1. Mai 1978 aus dem Zusammenschluss der seit 1818 selbstständigen Gemeinden Feldheim und Niederschönenfeld.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Im Jahre 2007 betrug die landwirtschaftlich genutzte Fläche 965 ha, davon 161 ha Grünland und 804 ha Ackerland. Hauptsächlich wurden Getreide (431 ha), Mais (142 ha), Hackfrüchte (128 ha) und Winterraps (76 ha) angebaut.

Staatliche Einrichtungen

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