Wechingen

Wechingen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

Geographie

Der Ort liegt in der Planungsregion Augsburg im durch einen Meteoriteneinschlag geformten Ries.

Es existieren die Gemarkungen Wechingen, Fessenheim und Holzkirchen mit dem Weiler Speckbrodi.

Geschichte

Wechingen gehörte zum Fürstentum Oettingen-Spielberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 entstand die heutige politische Gemeinde.

Eingemeindungen

Am 1. Mai 1978 wurden im Zuge der Gebietsreform die bis dahin eigenständigen Gemeinden Fessenheim und Holzkirchen eingemeindet.[2] Die Geschichte der drei Ortsteile, ihrer Häuser und Familien ist in jeweils eigenen, umfangreichen Büchern dargestellt, die in den Jahren 2001 bis 2010 erschienen sind.

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 77 und im Bereich Handel und Verkehr 42 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es 473. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 83 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.735 ha, davon waren 1.437 ha Ackerfläche und 298 ha Dauergrünfläche.

Verkehr

Im Ort kreuzen sich die Staatsstraße 2221 und die Kreisstraße DON 5.

Der Ortsteil Fessenheim liegt an der 1903 eröffneten ehemaligen Bahnstrecke Nördlingen–Wemding, auf der bis 1981 Personenzüge fuhren.

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